1975 - 2015

40 Jahre Junge Union Ditzingen

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40 Jahre Junge Union Ditzingen

Festakt zum 40-jährigen Jubiläum der Jungen Union Ditzingen

 

„Bewegende und bewegte Zeiten“ – 40 Jahre Junge Union Ditzingen

40 Jahre sind vergangen, seit Günther H. Oettinger gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern die Junge Union in Ditzingen ins Leben rief. Diesen langen und bedeutenden Zeitraum zwischen dem Gründer und seiner eigenen Amtszeit bezeichnete der heutige Vorsitzende Sebastian Ziegler in seiner Festrede als „bewegende und bewegte Zeiten“. Bis heute sei die JU Ditzingen einer der aktivsten Ortsverbände im Kreis und vereine „Freude und Interesse an der politischen Arbeit mit gemeinsamen Unternehmungen“.

Motivierend sei für die Jungunionisten nicht zuletzt das Vorbild Günther H. Oettingers, der aus dem Ditzinger Ortsverband hervorgegangen und auf den die Ditzinger zurecht stolz seien, so Ziegler. „Kein anderer Ortsverband kann einen Ministerpräsidenten oder EU-Kommissar vorweisen.“ Konrad Epple, dessen ebenfalls „außergewöhnliche Karriere“ bei der JU Ditzingen begann, habe es vom Beisitzer über den langjährigen JU-Vorsitz (von 1983 bis 1994) bis zum Landtagsabgeordneten geschafft und sei sich für nichts zu schade gewesen. Sebastian Ziegler zeigte Selbstbewusstsein, als er klarstellte, beide Vorbilder hätten es „durch unsere Unterstützung in den Landtag geschafft“.

Neben dem Ernst kommt auch das Vergnügen in der politischen Jugendorganisation nicht zu kurz. Gemäß dem Motto „party and politics“ galt die JU Ditzingen lange Zeit als „der Partyveranstalter schlechthin“. Wichtig sei es nicht nur, für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen attraktiv zu sein, sondern auch den Bekanntheitsgrad zu steigern und auch die finanziellen Mittel zu erwirtschaften, die für „den Wahlkampf unserer JUler“ nötig seien, erläuterte der Vorsitzende. Auch bei der Mitgliederwerbung sei der Ortsverband einer der erfolgreichsten.

Das „unglaubliche Engagement“ und die „starke Präsenz überall in der Stadt“ zeichne die JU in Ditzingen aus, fand auch Bürgermeister Ulrich Bahmer. „Bleibt rebellisch, denn das ist ein Stück der JU“, gab er der Nachwuchsorganisation mit auf den Weg.

Der Landtagsabgeordnete Konrad Epple, selbst vor 38 Jahren in die JU Ditzingen eingetreten, verarbeitete die vergangenen 40 Jahre in seiner Rede anhand des Alphabets. So hatte er für jeden Buchstaben eine passende Anekdote oder Geschichte zu erzählen. Von A wie Auf- und Abbau beim Straßenfest über B wie Bachputzete, H wie Hilfe für die DDR, G wie Gerlingen – Freunde und Konkurrenten in der politischen Arbeit, an denen sich die Ditzinger rieben und maßen –, K wie Kandidatenliste der JU, L wie Lafontaine-Plakat bis Z wie Zinnbecher – ein Geschenk für die Nachbarn in Gerlingen, das Konrad Epple den Ruf einbrachte, ein „Ditzinger Sparmodell“ der Wiederverwertung zu praktizieren. Die Festgäste im Saal brachten viele eigenen Geschichten und Erinnerungen ein. So war das  Hallo bei diesem interaktiven Rückblick groß.

Ehrengast Günther Oettinger, per Videobotschaft aus Berlin, zugeschaltet, erinnerte sich lächelnd an eine „tolle Zeit“, die Weggefährten von damals und die enge Partnerschaft und Freundschaft, aber auch den Wettlauf mit dem Gerlinger Nachbarverband zurück. „Wenn man so lange dabei ist, sieht man Ortsverbände kommen und gehen. Manche müssen wieder belebt werden und gehen wieder unter. Aber die JU Ditzingen ist immer noch lebendig. Sie ist Außenbordmotor für die CDU und die Ditzinger Kommunalpolitik“, stellte der EU-Kommissar das Besondere heraus. Er gab den Jungen Tipps für den Wahlkampf und zu bedenken, „es geht um eure Lebensperspektive und eure Zukunft.“ Beim 50-jährigen Jubiläum sei er wieder dabei, versprach der Gründer von 1975 zum Abschluss.

Der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger schlug den Bogen von den persönlichen Erinnerungen an die JU-Zeit zu den Ditzingern. Die JU sei prägend für ihn gewesen. Viele Freundschaften hätten sich in dieser Zeit gebildet, manche sogar in einer Ehe gemündet. Es sei wichtig, auch in schwierigen Zeiten für etwas einzustehen. Das verdiene in der Gesellschaft weit mehr Wertschätzung als es tatsächlich erhalte. Die JU sei inhaltliche und personelle Erneuerung für die CDU. Der Ditzinger Ortsverband stehe für Kontinuität und genieße im ganzen Land einen besonderen Ruf – sowohl wegen der vielen guten Leute, die ihm entstammten, wie auch wegen der Partys, die Markenzeichen der JU Ditzingen geworden seien.

Nach all den Rückblicken, umrahmt von einem musikalisch hochklassigen Programm aus eigenem Hause (Rebecca Ade und Dominique Dethier), blieb im Anschluss an den Festakt viel Zeit, um in gemütlicher Runde in die Zukunft zu blicken und über die Generationen hinweg aktuelle politische Themen zu diskutieren. Es sieht gut aus für die Ditzinger JU. Die Motivation ist unverändert hoch und das Engagement nach wie vor eindrucksvoll. Angesichts der aktuellen Herausforderungen an Politik und Gesellschaft kann man wohl davon ausgehen, es bleibt auch die nächsten 40 Jahre „bewegend und bewegt“.

Die Junge Union Ditzingen bedankt sich bei allen, die die vergangenen 40 Jahre mit ihrem Engagement mitgestaltet haben und jedem, der zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat. (KS)

Festschrift zum Jubiläum

Festschrift.pdf (4,6 MiB)